Silur

Silur, üppiges Leben im warmen Meer
Silur, üppiges Leben im warmen Meer

[Vor 444-418 MioJ] Die Eisdecken des Ordoviziums schmolzen, es wurde milder. Schließlich tummelte sich neues, üppiges Leben tummelte sich in den warmen Ozeanen des Silur.

Das Eis schmilzt

Zu Beginn des Silurs  waren Laurentia und der Südteil Gondwanas noch mit Eis überzogen. Doch dann wurde es milder, das Eis schmolz und der Meeresspiegel stieg.

Folglich war auch die Welt des Silurs war eine Wasserwelt, sie wurde beherrscht vom riesigen Panthalassischen Ozean. Neues, üppiges Leben tummelte sich in den warmen Ozeanen und Flachmeeren. Es gab neue Trilobiten-Arten, zudem die ersten Fische mit Kiefern und Riesenkrebse. Sie alle mussten stets auf der Hut sein vor den großen Seeskorpionen. Überdies entstanden prächtige Korallenriffe im Silur.

In den Sumpfregionen tauchten dann die ersten Urpflanzen auf. Noch waren sie klein und lebten am Wasser, dann entwickelten sie sich weiter und schließlich konnten sie auch vom Wasser entfernte Stellen besiedeln. Durch die Pflanzen und ihre Fotosynthese stieg der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre, und schließlich war das Leben auf dem Festland möglich. Als erstes Tier krabbelte ein urzeitlicher Tausendfüßler über das Festland.

Urkontinente

Der große Urkontinent im Süden, Gondwana, war umgeben von einem Ring kleinerer Kontinente, unter ihnen Laurentia (Nordamerika), Baltica (Nordeuropa und Teile Mitteleuropas) und Sibiria. Die Kontinente bewegten sich aufeinander zu. Laurentia und Baltica kollidierten und bildeten den neuen Kontinent Laurasia (Teile Europas und Nordamerika, auch „Old Red Continent“).

Da, wo die Kontinente zusammen stießen, türmten sich die Landmassen zu Gebirgszügen auf. Durch diese „Kaledonische Faltung“ entstanden Gebirge in Skandinavien, dem nördlichen Großbritannien, Grönland und die Appalachen in Nordamerika. Auch die Shetland-Inseln entstanden zu jener Zeit.

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